Das Kalari-Training

Allgemeiner Trainingsaufbau

Das Training beginnt nach der traditionellen Begrüßung mit einer Aufwärmeinheit. Hierbei werden die Grundpfeiler des Kalaripayattu gefördert: Kraft, Ausdauer und Flexibilität. Wie in in den meisten anderen Kampfsportarten auch, werden hier Muskeln aufgebaut und gedehnt und die allgemeine körperliche Fitness verbessert.

Im anschließenden Formentraining der Kampfkunst liegt der Fokus vor allem auf Körperkontrolle und Konzentration. Bewegungen sollen sehr präzise ausgeführt werden, Kraft nur dort eingesetzt werden, wo es nötig ist, und so ein Maximimum an Effizienz in der Bewegungsausführung erreicht werden: Minimaler Energieaufwand bei maximalem Ergebnis.

Spätestens im dritten Teil des Trainings werden die Schüler in Gruppen aufgeteilt. Jeder übt das, was für ihn gerade ansteht. Das können Formen sein, die praktische Anwendung von zuvor gelerntem oder auch der Umgang mit Waffen.


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Stufe 1: Waffenlose Techniken

Für die Anfänger beginnt das Training in der Regel mit waffenlosen Techniken. Der Fokus liegt auf Ausdauer, Kraft und Flexibilität. Die grundlegenden Formen bringen den Schülern die wichtigsten Angriffe und Verteidigungen näher. So finden sich hier u.A. verschiedene Schläge, Tritte, Blocks, Griffe, Würfe und Techniken des Fallens.

Kampfkunst - Kalaripayattu: Short Stick - KuruvadiStufe 2: Training mit Waffen

Wenn die Grundlagen der waffenlosen Kunst erlernt wurden, beginnen wir mit dem Waffentraining. Waffen werden als Verlängerung des Körpers gesehen. Begonnen wird in der Regel mit dem Langstock. Hier lernt man, die Waffe als Teil des Körpers zu sehen; es ist enorm wichtig, dass man die Waffe wirklich kontrollieren kann. Unterrichtet wird sowohl der Angriff als auch die Verteidigung gegen diese Waffen. Wenn der Umgang mit stumpfen Waffen sicher ist, wird im nächsten Schritt der Umgang mit scharfen Waffen erlernt, wie z.B. Messer, Axt, Schwert und Urumi (elastisches Schwert).