Kalaripayattu – Traditionelle Kampfkunst Südindiens

Südindische Kampfkunst in Havixbeck

Im Kalari Center in Havixbeck könnt Ihr Kalaripayattu lernen, die älteste Kampfkunst der Welt. Sie gilt als Mutter der asiatischen Kampfsport-arten, wie Shaolin Kung Fu, Karate, Tae Kwon Do etc. Das Training in Kalaripayattu fördert die Körperkontrolle und die Konzentration. Außerdem werden Kraft, Ausdauer und Flexibilität aufgebaut und die Körperkontrolle verbessert.


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Die Mutter der KampfkünsteKampfkunst im Kalari Center Havixbeck

Kalaripayattu (auch Kalaripayat oder Kalarippayat) wird als die Mutter der asiatischen Kampfsportarten bezeichnet. Daher finden sich in anderen Kampfkünsten wie Judo, Karate, Tae Kwon Do und Kung Fu viele Elemente aus dem Kalaripayattu.

Zur Geschichte

Kalaripayattu gilt als die älteste Kampfkunst der Welt. Erwähnung findet Kalaripayattu bereits in über 10.000 Jahre alten indischen Schriften. Es galt als geheime Kriegskunst, die von den Nair-Kriegern, der Kriegerkaste Südindiens, praktiziert und von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Der Legende nach wurde Kalaripayattu im fünften Jahrhundert vom indischen Königssohn Bodhidharma zum Shaolin-Kloster nach China gebracht, wo aus dem dort vorherrschenden Kampfsport (chinesischem Boxen) und der von ihm gelehrten Kampfkunst das Kung-Fu entstand.

Kampfkunst-Unterricht: KalaripayattuDie Grundpfeiler des Kalaripayattu

Die drei Grundpfeiler im physischen Kampfsport-Training sind Geschwindigkeit, Kraft und Flexibilität. Allein das Training dieser drei Aspekte führt zu mehr Gesundheit und einem besseren Körperempfinden. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten, geht es im Kalaripayattu um weit mehr als ums Kämpfen. Kalaripayattu lehrt körperliche sowie geistige Stärke, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, vermittelt moralische Werte und bringt Körper und Geist in Einklang.

Der südliche Kalari-Stil

Wie in vielen andern Kampfsportarten und Kampfkünsten gibt es auch im Kalaripayattu verschiedene Stile: Den nördlichen Stil (Vadakkan-Kalari) und den südlichen Stil (Thekkan-Kalari). Während des nördliche Stil in Form und Bewegung eher an Tanz und Yoga erinnert, ist der südliche Stil auf das Treffen der Energiepunkte des Gegners ausgelegt.

Der südliche Stil wurde vor allem von Familien der Nair-Kriegerkaste praktiziert und nur wenige Familien waren in der Lage, die Geheimnisse der Kampfkunst zu erhalten. Hierzu gehört besonders das Wissen über die Energiepunkte des Körpers, Marmas genannt. Das südliche Thekkan-Kalari oder auch Varmakalai zeichnet sich außerdem aus durch geradlinige Angriffe, gezielte Bewegungen, Angriff und Verteidigung gegen mehrere Angreifer und Techniken mit und ohne Waffen.


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Waffenlose Kunst

Das Training beginnt in der Regel mit den waffenlosen Techniken. Trainiert werden zunächst Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Geschwindigkeit. „Wer schnell rennen kann, kann manchen Kampf vermeiden.“, heißt es zum Beispiel. Ein umfangreiches Aufwärmen und Dehnen gehört deshalb zu jedem Training dazu. Darüber hinaus finden sich im Kampfsport-Training u.A. Kicks, Schläge, Blocks, Locks und wie man ihnen entkommt, Würfe und Techniken des Fallens.

Kampfkunst - Kalaripayattu: Short Stick - KuruvadiWaffen als Verlängerung des Körpers

Nach dem Erlernen der Grundlagen der waffenlosen Kunst, geht es zum Waffentraining. Grundsätzlich werden die Waffen als Verlängerung des Körpers gesehen. Das Waffentraining beginnt mit stumpfen Waffen, wie z.B. Kurz- und Langstock. Hierbei wird sowohl der Angriff als auch die Verteidigung gegen diese Waffen unterrichtet. Im nächsten Schritt wird der Umgang mit scharfen Waffen erlernt, wie z.B. Messer, Axt, Schwert und Urumi (elastisches Schwert).

Erst wenn ein Schüler all diese Stufen durchlaufen und erlernt hat, lernt er das Geheimnis des Kalaripayattu, das Wissen über Marma.

Marmas – Energiepunkte des Körpers

Nach den Jahrtausende-alten Siddha-Schriften, auf denen Kalaripayattu aufbaut, gibt es im menschlichen Körper 108 Marma-Punkte, wichtige Energiepunkte des Körpers. Das Wissen über diese Punkte und wie sie im Kampf angewendet werden können wird traditionell vom Meister nur an Schüler weitergegeben, die sich als würdig und fähig erwiesen haben, das umfangreiche Wissen zu erlernen.

Marma-Punkte können im Kampf durch gezielte Angriffe blockiert und sogar zerstört werden. Von den 108 Energiepunkten führt der richtige Angriff zum sofortigen Tod. Das erklärt wohl, warum das Wissen nur an Schüler weitergegeben wird, die der Meister über Jahre beobachtet und geprüft hat. Die übrigen 96 Punkte sind können zu schwerer Krankheit und zu verzögertem Tod führen. Blockaden einem oder mehreren der 108 Punkte können in der Regel nur von einem erfahrenen Kalari-Heiler gelöst werden.


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Kampfsport für Menschen jedes AltersKampfsport-Training in Havixbeck

Frauen und Männer in jedem Alter, aber auch Kinder finden im Kalaripayattu eine körperliche Herausforderung und eine Schärfung des Geistes. Sie gewinnen an Selbstbewusstsein, entwickeln einen positiven Kampfgeist , stärken Muskeln und Gewebe und finden Zugang zu einem neuen, kraftvollen Körpergefühl und zu eine alltagsbereichernden Spiritualität.

Kalaripayattu: Kampfsport-TrainingBei uns im Kalari-Center wird Kalaripayattu auch im Einzelunterricht und in Kleingruppen angeboten. Ruf uns an für ein kostenloses Probetraining!

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